Geschäftsbericht 2025
Universitätsklinikum Bonn
Zukunft im Wandel
„Zukunft entsteht nicht von selbst. Sie entsteht dort, wo Veränderungen früh erkannt, mutig gestaltet und gemeinsam getragen werden. Für das Universitätsklinikum Bonn war 2025 in vielerlei Hinsicht ein solches Jahr.“



Kapitel 2
Wirtschaftliche
Entwicklung
Jahresabschluss 2025
Geschäftsjahr 01. Januar bis 31. Dezember 2025
Bilanz zum 31.12.2025
| Aktiva | 2025 in TEUR | 2024 in TEUR |
|---|---|---|
| Anlagevermögen | 1.100.945 | 999.960 |
| Umlaufvermögen | 685.055 | 839.446 |
| Rechnungsabgrenzungsposten | 8.784 | 5.954 |
| Summe Aktiva | 1.794.784 | 1.845.360 |
| Passiva | 2025 in TEUR | 2024 in TEUR |
|---|---|---|
| Eigenkapital | 43.092 | 69.494 |
| Sonderposten aus Zuwendungen zur Finanzierung des Anlagevermögens | 847.737 | 641.627 |
| Rückstellungen | 127.641 | 139.075 |
| Verbindlichkeiten | 776.178 | 994.978 |
| Rechnungsabgrenzungsposten | 136 | 186 |
| Summe Passiva | 1.794.784 | 1.845.360 |
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2025
| Erträge | 2025 in TEUR | 2024 in TEUR | Abweichung in TEUR |
|---|---|---|---|
| Erlöse aus Krankenhausbetrieb | 996.495 | 959.951 | 36.544 |
| Zuweisungen der öffentlichen Hand und Zuweisung Dritter | 278.810 | 268.026 | 10.784 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 23.794 | 26.176 | -2.382 |
| Summe Erträge | 1.299.099 | 1.254.153 | 44.946 |
| Aufwendungen | 2025 in TEUR | 2024 in TEUR | Abweichung in TEUR |
|---|---|---|---|
| Personalaufwendungen | 719.393 | 628.418 | 90.975 |
| Materialaufwand | 451.420 | 465.549 | -14.129 |
| Abschreibungen auf eigenmittelfinanziertes Anlagevermögen | 9.800 | 9.937 | -137 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | 143.244 | 164.303 | -21.059 |
| Summe Aufwendungen | 1.323.857 | 1.268.207 | 55.650 |
| 2025 in TEUR | 2024 in TEUR | Abweichung in TEUR | |
|---|---|---|---|
| Finanz- und Beteiligungsergebnis | -568 | 3.942 | -4.510 |
| Ertragssteuern | -1.076 | 816 | -1.892 |
| Jahresergebnis | -26.402 | -9.297 | -17.105 |
| Stationär | 2025 | 2024 | Abweichung |
|---|---|---|---|
| Fallzahl* | 57.854 | 54.551 | 3.303 |
| Verweildauer in Tagen** | 6,21 | 6,36 | -0,15 |
| Case Mix** | 79.663 | 75.898 | 3.765 |
| CMI (Case Mix Index) | 1,46 | 1,48 | -0,02 |
| Pflegebewertungsrelationen | 469.403 | 453.579 | 15.824 |
| Behandlungstage BPflV | 71.697 | 71.029 | 668 |
**inkl. Jahresüberlieger
| Ambulant | 2025 | 2024 | %-Entwicklung |
|---|---|---|---|
| Hochschulambulanz (Fälle) | 201.036 | 185.975 | 8,1% |
| Privatpatienten (Besuche) | 88.667 | 84.061 | 5,5% |
| Selbstzahler (Fälle) | 8.014 | 7.669 | 4,5% |
| Notfälle (Fälle) | 20.194 | 20.316 | -0,6% |
| Institutsermächtigung (Fälle) | 16.175 | 13.500 | 19,8% |
| pers. Ermächtigung (Fälle) | 1.346 | 133 | 912,0% |
| § 116b (Fälle) | 11.390 | 10.023 | 13,6% |
| § 115b Amb. OP (Fälle) | 6.304 | 5.134 | 22,8% |
| sonstige Kostenträger (Fälle) | 20.418 | 16.470 | 24,0% |
| Gesamt (Fallzahl) | 373.544 | 343.281 | 8,8% |
| Gesamt Ambulante Besuche | 533.859 | 496.193 | 7,6% |
| Vollkräfte (inkl. DRK-Gestellungspersonal) | Gesamt (Krankenversorgung, Forschung & Lehre sowie Drittmittel) | Veränderung | ||
|---|---|---|---|---|
| Ø 2025 in VK | Ø 2024 in VK | in VK | in Prozent | |
| Ärztlicher Dienst | 1.327,0 | 1.244,4 | 82,6 | 6,6% |
| Pflegedienst | 2.065,9 | 1.757,4 | 308,5 | 17,6% |
| MTD- Nichtwissenschaftlich | 1.522,8 | 1.479,4 | 43,3 | 2,9% |
| MTD- Wissenschaftlich | 935,7 | 912,9 | 22,8 | 2,5% |
| Funktionsdienst | 742,7 | 725,8 | 16,9 | 2,3% |
| Wirtschafts- und Versorgungsdienst | 155,5 | 128,4 | 27,1 | 21,1% |
| Technischer Dienst | 120,9 | 109,5 | 11,4 | 10,4% |
| Verwaltungsdienst | 749,9 | 745,6 | 4,3 | 0,6% |
| Gesamt Bereich 1 | 7.620,3 | 7.103,4 | 516,9 | 7,3% |
| Sonderdienst* | 66,3 | 62,0 | 4,3 | 7,0% |
| Personal der Ausbildungsstätten | 56,7 | 62,6 | -5,9 | -9,5% |
| Gesamt Bereich 2 | 123,0 | 124,6 | -1,6 | -1,3% |
| Gesamt Bereich 3 | 1.038,9 | 948,3 | 90,6 | 9,6% |
| VK Gesamt (1+2) | 7.743,2 | 7.228,0 | 515,2 | 7,1% |
| VK Gesamt (1-3) | 8.782,1 | 8.176,3 | 605,8 | 7,4% |
Bilanz zum 31.12.2025


Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2025






Zahlen, die Wandel sichtbar machen
Kennzahlen im Überblick
Wie hat sich das UKB 2025 entwickelt? Die wichtigsten Kennzahlen geben einen kompakten Einblick in Versorgung, Forschung, Lehre sowie die Größe und Vielfalt unseres Universitätsklinikums.
Mitarbeiter*innen
Betten
Entbindungen
Behandlungen
über 0
Pflegekräfte
rund 0 (in Vollzeit)
Ärzt*innen
rund 0 (in Vollzeit)
Kliniken & Institute
Azubis & Schüler*innen
rund 0
Notfälle
über 0
Kapitel 3
Weiterentwicklung von Struktur
und Organisation
Wie die Krankenhausreform die Versorgung neu ordnet – und welche Rolle das UKB dabei übernimmt.
Die Krankenhauslandschaft in Deutschland befindet sich im Umbruch. Medizin wird spezialisierter, Behandlungen komplexer, die Anforderungen an Kliniken steigen stetig.
Mit der bundesweiten Krankenhausreform werden Leistungen künftig stärker gebündelt und an Qualitätsanforderungen geknüpft. Komplexe Behandlungen sollen verstärkt an spezialisierten Standorten konzentriert werden.
Als Vorreiter der Krankenhausreform spürten die Kliniken in Nordrhein-Westfalen die Auswirkungen der Neuordnung früher als andere Bundesländer – auch am UKB machten sich die Veränderungen bereits 2025 bemerkbar.

Die neue Logik der Versorgung
Die Krankenhausreform verändert die Spielregeln der Versorgung. Spezialisierung, Kooperation und Qualität werden wichtiger als parallele Angebotsstrukturen.
Spezialisierung statt paralleler Strukturen
Komplexe Behandlungen sollen künftig stärker an spezialisierten Zentren gebündelt werden. Krankenhäuser übernehmen innerhalb einer Region künftig klarer definierte Versorgungsaufgaben.
Kooperation statt Konkurrenz
Versorgung wird stärker in regionalen Netzwerken organisiert. Kliniken arbeiten enger zusammen und begleiten Patientinnen und Patienten gemeinsam durch unterschiedliche Versorgungsstufen.
Qualität und Erfahrung werden entscheidender
Krankenhäuser dürfen bestimmte Leistungen künftig nur noch anbieten, wenn sie definierte personelle, technische und strukturelle Voraussetzungen dauerhaft erfüllen.
Was das 2025 konkret für das UKB bedeutete
Als universitärer Maximalversorger übernahm das UKB 2025 zunehmend die Versorgung hochkomplexer Krankheitsbilder in der Region und stärkte zugleich seine Rolle als Koordinator regionaler Versorgungsnetzwerke.
Mehr hochkomplexe Versorgung
Mit der Konzentration spezialisierter Leistungen behandeln Universitätskliniken wie das UKB zunehmend komplexe Krankheitsbilder und Notfälle. So bieten heute weniger Krankenhäuser in der Region bestimmte hochspezialisierte Behandlungen an als vor der Reform. Entsprechend werden mehr dieser Patientinnen und Patienten am UKB versorgt.
Sichtbar wird diese Entwicklung bereits in mehreren Leistungsgruppen. So stieg die Zahl der am UKB behandelten Patientinnen mit Ovarialkarzinom von 57 Fällen im Jahr 2024 auf 81 Fälle im Jahr 2025. Auch bei Stammzelltransplantationen war ein Anstieg von 91 auf 99 Behandlungen zu verzeichnen.
Starke Netzwerke für die Versorgung
Mit der Reform verändern sich auch die Beziehungen zwischen Krankenhäusern innerhalb einer Region. Kliniken arbeiten enger zusammen, bauen gemeinsame Versorgungsnetzwerke auf und entwickeln Kooperationen in Versorgung, Weiterbildung und Forschung weiter.
Dadurch können Patientinnen und Patienten gezielter durch die verschiedenen Versorgungsstufen begleitet werden. Nach hochkomplexen Eingriffen am UKB kann die weitere Behandlung zunehmend wieder wohnortnah erfolgen – etwa in der Rehabilitation oder einer stationären Anschlussversorgung.
Strukturen für die Versorgung von morgen
Die veränderten Anforderungen wirken sich auch auf Infrastruktur und Versorgungsabläufe aus. So wurde das neue Herzzentrum bereits mit Blick auf die zukünftigen Leistungsstrukturen und die stärkere Bündelung hochkomplexer Medizin in spezialisierten Zentren geplant.
Gleichzeitig entwickelt das UKB seine Versorgungsstrukturen und Prozesse weiter. Dazu gehören neue ambulant-stationäre Versorgungsformen, optimierte Abläufe für zeitkritische Behandlungen sowie der Ausbau spezialisierter Zentren und Strukturen, die eine hochkomplexe Versorgung rund um die Uhr ermöglichen.
Ein Beispiel ist die Versorgung im Zentrum für Neurologie: Gemeinsam mit regionalen Partnerkliniken wurden die Abläufe so weiterentwickelt, dass hochkomplexe Behandlungen jederzeit sichergestellt werden können.
Versorgung weiterdenken
Mit der Neuordnung der Krankenhauslandschaft sind die wesentlichen Weichen gestellt. Nun geht es darum, die neuen Versorgungsstrukturen weiterzuentwickeln und die Zusammenarbeit innerhalb regionaler Netzwerke weiter auszubauen.
Für Universitätskliniken wie das UKB bedeutet das, ihre Rolle als Zentren für hochkomplexe Medizin und als Koordinatoren regionaler Versorgung weiter zu stärken. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Infrastruktur, Prozesse und Spezialisierung.
Mit dem neuen Herzzentrum wurde dafür bereits ein wichtiger Meilenstein erreicht. Der nächste Schritt ist, die neuen Versorgungsstrukturen gemeinsam mit den Partnern in der Region weiterzuentwickeln.
"Die Konzentration spezieller Leistungen, die Kooperation innerhalb eines Versorgungsgebietes und die regionale Koordination durch die Universitätskliniken – das ist genau der Prozess, der weitergeführt werden sollte."
Dr. Thorsten Hornung,
Leiter des Geschäftsbereichs Medizinmanagement

Führung wird vielfältiger – und das UKB gestaltet diesen Wandel aktiv
Am UKB zeigt sich in den letzten Jahren eine klare Entwicklung: Der Anteil von Frauen in Führungspositionen steigt kontinuierlich – von 20 % im Jahr 2020 auf 27,64 % im Jahr 2025.
Diese Entwicklung ist kein Zufall, sondern Ergebnis gezielter Struktur- und Personalentwicklung. Wandel wird nicht als Ausnahme verstanden, sondern als Teil des täglichen Handelns.


Meet2Lead: Führung im Austausch – ein Format wächst
2024 ist mit Meet2Lead ein neues Führungsformat gestartet, das 2025 konsequent weiterentwickelt wurde: Führung wird hier nicht vermittelt, sondern gemeinsam gestaltet. Meet2Lead schafft Raum für Austausch auf Augenhöhe – und entwickelt Führung am UKB als kontinuierlichen, gemeinsamen Lernprozess weiter.
Women Connect: Frauen vernetzen, Perspektiven stärken
Mit Women Connect ist 2025 am UKB ein neues Frauennetzwerk entstanden, das Mitarbeiterinnen aller Berufsgruppen gezielt verbindet und Austausch ermöglicht. Ziel ist es, Themen aus dem Arbeitsalltag gemeinsam sichtbar zu machen, Erfahrungen zu teilen und Entwicklungen aktiv mitzugestalten – von Frauen für Frauen.

Führung wird vielfältiger – und das UKB gestaltet diesen Wandel aktiv
Am UKB zeigt sich in den letzten Jahren eine klare Entwicklung: Der Anteil von Frauen in Führungspositionen steigt kontinuierlich – von 20 % im Jahr 2020 auf 27,64 % im Jahr 2025.
Diese Entwicklung ist kein Zufall, sondern Ergebnis gezielter Struktur- und Personalentwicklung. Wandel wird nicht als Ausnahme verstanden, sondern als Teil des täglichen Handelns.


Meet2Lead: Führung im Austausch – ein Format wächst
2024 ist mit Meet2Lead ein neues Führungsformat gestartet, das 2025 konsequent weiterentwickelt wurde: Führung wird hier nicht vermittelt, sondern gemeinsam gestaltet. Meet2Lead schafft Raum für Austausch auf Augenhöhe – und entwickelt Führung am UKB als kontinuierlichen, gemeinsamen Lernprozess weiter.
Women Connect: Frauen vernetzen, Perspektiven stärken
Mit Women Connect ist 2025 am UKB ein neues Frauennetzwerk entstanden, das Mitarbeiterinnen aller Berufsgruppen gezielt verbindet und Austausch ermöglicht. Ziel ist es, Themen aus dem Arbeitsalltag gemeinsam sichtbar zu machen, Erfahrungen zu teilen und Entwicklungen aktiv mitzugestalten – von Frauen für Frauen.

Digitalisierung und KI
Steigende Anforderungen in Versorgung, Forschung und Klinikbetrieb verändern den Arbeitsalltag in Universitätskliniken grundlegend. Digitalisierung wird dabei zunehmend zur Voraussetzung, um Prozesse zu vernetzen, Informationen verfügbar zu machen und Mitarbeitende im Alltag zu unterstützen.
Das UKB entwickelt digitale Anwendungen deshalb nicht isoliert, sondern als Teil einer langfristigen strukturellen Weiterentwicklung. Ziel ist es, digitale Technologien sicher, sinnvoll und praxisnah in Versorgung, Forschung und Verwaltung zu integrieren.
Die folgenden Projekte zeigen beispielhaft, wie am UKB neue digitale Strukturen entstehen – von klinischer Infrastruktur bis hin zum Einsatz Künstlicher Intelligenz.


Sichere und vernetzte Versorgung
Innovative Secure Medical Campus (ISMC)
Mit dem Projekt ISMC (2022–2025) hat das UKB die Grundlage für eine moderne, sichere und vernetzte Patientenversorgung geschaffen.
In einem der größten Förderprojekte dieser Art in Nordrhein-Westfalen (17,4 Mio. Euro, 3,5 Jahre Laufzeit) wurden mehr als 40 digitale Anwendungen entwickelt, von denen ein Teil bereits im klinischen Alltag eingesetzt wird.
Künstliche Intelligenz aus eigener Infrastruktur
Künstliche Intelligenz verändert zunehmend den klinischen Alltag. Gleichzeitig setzen Datenschutz und ärztliche Schweigepflicht enge Grenzen für den Einsatz kommerzieller Systeme.
Mit UKB-GPT hat das UKB deshalb eine eigene Plattform aufgebaut, auf der KI-Anwendungen sicher innerhalb der Klinik genutzt werden können. Daten bleiben vollständig im UKB und können datenschutzkonform verarbeitet werden.
Ziel ist es, medizinische Informationen schneller nutzbar zu machen, bestehende Abläufe zu unterstützen und Mitarbeitende im Arbeitsalltag zu entlasten.
Datenschutzsicher
Daten bleiben vollständig innerhalb der Klinik
Eigenständige Infrastruktur
Betrieb auf internen Systemen statt externer Cloud-Lösungen
Flexibel einsetzbar
KI-Anwendungen können in bestehende Prozesse integriert werden
Zukunftsfähig
Grundlage für zukünftige KI-Anwendungen
Entwicklung aus der Forschung
Die Plattform entstand aus der Zusammenarbeit von Radiologie und Forschungs-IT. Frühere Anwendungen zeigen, dass lokal betriebene Modelle in ausgewählten Bereichen vergleichbare Ergebnisse wie kommerzielle Systeme erreichen können.
Zukunft
UKB-GPT ist bewusst offen angelegt: Künftig können auch externe KI-Modelle eingebunden werden, sofern sie die Anforderungen an Datenschutz und Datensicherheit erfüllen. Das UKB entscheidet dabei abhängig vom jeweiligen Anwendungsbereich, welche Systeme eingesetzt werden.
Wie das UKB den Campus der Zukunft baut
Wer 2025 über den Venusberg gegangen ist, konnte den Wandel nicht übersehen: Kräne, neue Gebäude, Baustellen mitten im laufenden Klinikbetrieb – und gleichzeitig ein klares Ziel. Das UKB baut nicht einfach neu. Es entwickelt seinen gesamten Campus neu – für die Medizin von morgen.
Dabei geht es um weit mehr als neue Gebäude. Das UKB gestaltet aktiv die Zukunft eines der wichtigsten Gesundheitsstandorte Deutschlands – moderner, nachhaltiger und besser vernetzt. Forschung, Lehre und Patientenversorgung rücken enger zusammen, Wege werden kürzer, Abläufe effizienter und der gesamte Campus fit für die kommenden Jahrzehnte gemacht.
2025 war dafür ein Schlüsseljahr.
Mit dem neuen Bebauungsplan für den Campus Venusberg wurde erstmals seit Jahrzehnten der langfristige Rahmen für die Entwicklung des gesamten Geländes geschaffen. Der bisherige Plan stammte noch aus dem Jahr 1964. Heute stehen nachhaltige Mobilität, bessere Verkehrsführung, mehr Grünflächen und eine klimafreundliche Infrastruktur im Mittelpunkt. Auch die stärkere Anbindung an ÖPNV, Radverkehr und die geplante Seilbahn wurden dabei mitgedacht.
Das neue Herzzentrum: Symbol für den Wandel
Vier Jahre Planung, sechs Jahre Bauzeit, ein Umzug der Superlative an einem einzigen Wochenende während des laufenden Klinikbetriebs – ein besonderer Meilenstein wurde Ende 2025 erreicht: Das neue Herzzentrum. Es ist der erste sichtbare Baustein des zukünftigen Zentralklinikums – und steht beispielhaft für die Entwicklung des gesamten Campus.
Hier entsteht Medizin der nächsten Generation: mit modernen OP- und Intensivbereichen, kurzen Wegen, besserer Orientierung und einer engen Vernetzung von Versorgung, Forschung und Lehre. Statt vieler historisch gewachsener Einzelgebäude entwickelt sich der Campus Schritt für Schritt zu einem zentralen, interdisziplinären Gesundheits- und Wissenschaftsstandort.
2025 wurde zudem der zweite Bauabschnitt des neuen Zentralklinikums entscheidend vorangebracht. Mit der Vergabe der Planungsaufträge fiel der Startschuss für den nächsten großen Entwicklungsschritt auf dem Venusberg. Der Neubau ersetzt künftig das bisherige Operative Zentrum und so könnte es bald aussehen ..
Neubau Zentralklinikum
2025 wurde zudem der zweite Bauabschnitt des neuen Zentralklinikums entscheidend vorangebracht. Mit der Vergabe der Planungsaufträge fiel der Startschuss für den nächsten großen Entwicklungsschritt auf dem Venusberg. Der Neubau ersetzt künftig das bisherige Operative Zentrum und so könnte es bald aussehen:

Das UKB investiert nicht nur in neue Gebäude, sondern in die Medizin von morgen.
Auf dem Venusberg entsteht Schritt für Schritt ein Campus, der Forschung, Lehre und Patientenversorgung enger verbindet – zukunftsträchtig, nachhaltig und konsequent am Menschen orientiert. Denn moderne Infrastruktur ist kein Selbstzweck. Sie schafft die Voraussetzungen dafür, dass Spitzenmedizin und innovative Pflege auf höchstem Niveau möglich werden.
Raum für Forschung und Innovation
Auch die Forschung wächst weiter: Mit einem neuen Laborverfügungsgebäude, das 2025 ausgeschrieben wurde, möchte das UKB zusätzliche moderne Forschungsflächen direkt am Campus schaffen. Geplant sind hochmoderne S2-Labore sowie Büroflächen mit direkter Verbindung zum Forschungsgebäude Life & Brain. Das Projekt schafft Platz für neue Forschungsprojekte und stärkt die Innovationskraft des Standorts Bonn nachhaltig.
Moderne Lehre für die nächste Generation
Nicht nur die Medizin und Forschung entwickeln sich weiter – auch die Ausbildung. 2025 ging das neue Lehrgebäude der Zahnmedizin an der Welschnonnenstraße pünktlich zum Sommersemester in Betrieb. Neue Simulationsplätze und moderne Lehrräume bieten Studierenden optimale Bedingungen für eine praxisnahe Ausbildung auf höchstem Niveau.
Kapitel 4
Exzellenz in der
Patientenversorgung
Spezialisierte Pflegekompetenz
Exzellenz in der Patientenversorgung
Pflege am UKB umfasst hochkomplexe Versorgungsbereiche – von Intensivmedizin und Onkologie bis hin zur palliativen Versorgung und Notfallmedizin. Kontinuierliche Fortbildung, spezialisierte Qualifikationen und akademische Entwicklung bilden dabei eine zentrale Grundlage für hochwertige Patientenversorgung.
Im Jahr 2025 absolvierten die Pflegekräfte des UKB insgesamt mehr als 37.000 Fortbildungsstunden.
Fachweiterbildungen / Zusatzqualifikationen (VK)
Das UKB verfügt über ein breites Spektrum spezialisierter pflegerischer Qualifi kationen. Besonders stark vertreten sind Fachweiterbildungen in der Anästhesie- und Intensivpflege, Praxisanleitung, Stationsleitung sowie in der palliativen und onkologischen Versorgung.
Akademische Qualifizierung in der Pflege
Parallel wird die Akademisierung der Pflege kontinuierlich weiterentwickelt. Akademische Abschlüsse auf Bachelor- und Masterniveau stärken evidenzbasierte Pflegepraxis, interprofessionelle Zusammenarbeit und die Weiterentwicklung pflegerischer Versorgungskonzepte.
Durch kontinuierliche Fort- und Weiterbildung sowie spezialisierte Fachqualifikationen entwickelt das UKB pflegerische Expertise gezielt weiter und stärkt die Versorgung in hochkomplexen medizinischen Bereichen.
Hohe Versorgungsqualität entsteht dabei nicht nur durch medizinische Expertise, sondern auch durch qualifizierte Pflege und moderne Arbeitsstrukturen.



Pflege am UKB:
Strukturen stärken, Qualität weiterentwickeln
Das UKB hat Pflege 2025 gezielt strategisch weiterentwickelt. Grundlage dafür sind die Magnet®-Prinzipien – ein international anerkanntes Modell für moderne Pflegeorganisation und hohe Versorgungsqualität. Im Mittelpunkt stehen dabei nicht nur klare Strukturen und fachliche Exzellenz, sondern auch die Frage, was gute Pflege im Alltag wirklich ausmacht: Empathie, Verantwortung und Wertschätzung.
Pflege mit Herz und höchstem Anspruch
Wie sehr diese Haltung den Pflegealltag am UKB prägt, zeigt das Beispiel von Susanne Eschmann. Seit fast 30 Jahren begleitet sie Menschen in psychischen Krisen und schenkt ihnen Halt, Geduld und Aufmerksamkeit. Patientinnen und Patienten beschreiben sie als jemanden, der bleibt, zuhört und Mut macht – auch dann, wenn Situationen ausweglos erscheinen.
Eine Patientin schrieb:
„Als jeder mich aufgegeben hatte, glaubte sie an mich.“
Für dieses außergewöhnliche Engagement wurde Susanne Eschmann 2025 mit dem internationalen DAISY Award ausgezeichnet. Mit dem Preis werden Pflegekräfte geehrt, die sich in besonderer Weise für Patientinnen und Patienten einsetzen – nominiert von Patientinnen, Angehörigen und Kolleginnen und Kollegen selbst.
Die Auszeichnung steht beispielhaft für die Pflege am UKB: hochprofessionelle Versorgung auf medizinischem Spitzenniveau, verbunden mit echter Zuwendung und persönlicher Verantwortung. Wertschätzung wird dabei nicht nur als Haltung verstanden, sondern sichtbar gelebt.
Führung breiter aufstellen
In neun Bereichen wurden plurale Führungsmodelle etabliert. Verantwortung liegt dort nicht mehr bei einer einzelnen Leitungsperson, sondern wird von Teams mit pflegefachlicher, organisatorischer und pädagogischer Expertise gemeinsam getragen. Das stärkt die Praxisnähe von Entscheidungen und verbessert die Zusammenarbeit auf Leitungsebene.

Plurale Führung in der OP-Pflege der Neurochirurgie: Gemeinsam für eine starke Krankenversorgung und ein starkes Team
Seit Februar 2025 geht die OP-Pflege Neurochirurgie am UKB einen neuen Weg in der Führung: Drei Leitungspersönlichkeiten teilen sich Verantwortung, ergänzt durch ihre jeweiligen Schwerpunkte in Pflegemanagement, Pflegepädagogik und Pflegeexpertise.
„Plurale Führung bedeutet für uns, Verantwortung zu teilen und gleichzeitig gemeinsam für gute Entscheidungen einzustehen. Im Alltag zeigt sich das Modell als echte Stärke: Fachliche Weiterentwicklung, strukturierte Organisation und gezielte Förderung von Mitarbeitenden greifen ineinander. So entstehen klare Zuständigkeiten – und gleichzeitig ein starkes, verlässliches Miteinander”, beschreibt das Leitungsteam Lisa Humberg, Aziza Antropov und Matthias Wedekind den Ansatz.
„Unsere Mitarbeitenden erleben Führung jetzt näher, klarer und zugleich vielfältiger – mit direkten Ansprechpersonen für unterschiedliche Fragen und einem Team, das gemeinsam trägt“, so das Leitungsteam.
Auch die Wirkung auf die Pflegequalität ist spürbar: „Wenn unterschiedliche Perspektiven zusammenkommen, entsteht bessere Pflege – für unsere Patientinnen und Patienten und für unser Team.“
Verbesserungen direkt aus dem Alltag entwickeln
Zusätzlich hat das UKB sieben sogenannte Unit Councils pilotiert – feste Beteiligungsrunden direkt auf Station. Pflegekräfte bringen dort Erfahrungen aus dem Alltag ein und entwickeln gemeinsam mit Pflege- und ärztlichem Management konkrete Verbesserungen, etwa für Patientensicherheit, Arbeitsabläufe oder Pflegequalität.
Qualität systematisch steuern
Mit pflegesensitiven Kennzahlen, Patientenbefragungen und sogenannten Nursing Leadership Rounds baut das UKB die Qualitätssteuerung weiter aus. Dabei sprechen pflegerische Führungskräfte direkt mit Patientinnen und Patienten über Versorgung, Kommunikation und Sicherheit. Rückmeldungen können dadurch unmittelbar in Verbesserungen im Stationsalltag einfließen.
Entwicklung und Bindung stärken
Parallel investiert das UKB in Mentoringprogramme, Advanced Practice Nursing und neue akademische Karrierewege. Gleichzeitig entwickelt das UKB spezialisierte Versorgungsangebote für Patientengruppen mit besonderen medizinischen und psychosozialen Anforderungen.
Das UKB baut 2025 Pflege konsequent weiter: mit modernen Strukturen, neuen Entwicklungsmöglichkeiten und einer Kultur der Wertschätzung. Das Ziel bleibt dabei klar: eine Pflege, die höchste Qualität mit Menschlichkeit verbindet.

Versorgung für besondere Anforderungen
Besonders sensible Versorgungssituationen erfordern spezialisierte Strukturen und enge interdisziplinäre Zusammenarbeit. Das UKB entwickelt dafür gezielt Angebote, die medizinische, psychologische und soziale Unterstützung stärker miteinander verbinden.
Haus des Kinderschutzes
Spezialisierte Versorgung und Diagnostik für Kinder in besonders sensiblen Situationen
Mit der Eröffnung des Hauses des Kinderschutzes ist 2025 am UKB eine zentrale Anlaufstelle für Kinder und Jugendliche entstanden, die Gewalt, Missbrauch oder Vernachlässigung erfahren haben oder bei denen ein entsprechender Verdacht besteht.
Hier werden medizinische, psychologische, soziale und rechtliche Unterstützung an einem Ort gebündelt und in einem geschützten Rahmen organisiert. Ziel ist es, betroffene Kinder möglichst umfassend zu versorgen und belastende Mehrfachuntersuchungen sowie unterschiedliche Anlaufstellen zu vermeiden. Das Haus des Kinderschutzes bringt dafür Medizin, Psychologie, Jugendhilfe, Polizei und Justiz enger zusammen und schafft eine Struktur, in der Untersuchungen, Beratung und weitere Schritte aufeinander abgestimmt erfolgen können.
Die Einrichtung wurde gemeinsam mit dem Land Nordrhein-Westfalen, der Stadt Bonn, dem Oberlandesgericht Köln und der Dr. Axe-Stiftung realisiert.

Räumliche Qualität
Geschützte Atmosphäre
Räumliche Trennung vom Klinikalltag
Kindgerechte Räume
Kapitel 5
Innovation in
Forschung und Lehre
Förderung Immunosensation
Das Exzellenzcluster ImmunoSensation³ der Universität Bonn geht in die nächste Runde: Ab dem 1. Januar 2026 wird der Verbund, der bereits seit 2012 in Kooperation mit dem UKB und dem Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) besteht, mit rund 50 Millionen Euro für weitere sieben Jahre im Rahmen der Exzellenzstrategie von Bund und Ländern gefördert. Im Mittelpunkt der neuen Förderphase steht die Erforschung der Vielfalt des Immunsystems – der sogenannten Immundiversität. Als Schlüssel zum Verständnis individueller Immunantworten bildet sie eine der Grundlagen für die Präzisionsmedizin der Zukunft.
Immunwissenschaften und Infektionskrankheiten
Onkologie
Neurowissenschaften
Onkologie
Herz-Kreislauf- und Stoffwechselwissenschaften
Onkologie
Onkologie
Die DNA-Doppelhelix
- pKörperteile anklicken für Infos zu Forschungsschwerpunkten am UKB
Neurowissenschaften
Im Forschungsschwerpunkt Neurowissenschaften geht es um ein besseres Verständnis des Gehirns und des Nervensystems. Dabei kommen innovative neurowissenschaftliche Technologien und mathematische Methoden zum Einsatz, um ein tiefgreifendes Verständnis höherer kognitiver Funktionen von Tier und Mensch auf der Ebene einzelner neuraler Zellen und deren Organisation zu Netzwerken zu erreichen, die komplexem Verhalten zugrunde liegen. Darüber hinaus soll eine Übertragung dieser Strategien auf neuropsychiatrische Erkrankungen im Tiermodell und am Menschen ein Verständnis dieser häufigen Krankheiten liefern und so neue Strategien für Diagnostik und Therapie generieren. Das Bonn Center of Neuroscience (BCN) vereinigt die neurowissenschaftliche Forschung in Bonn in einem interinstitutionellen Netzwerk.
Herz-Kreislauf- und Stoffwechselwissenschaften
Ziel des Forschungsschwerpunktes Herz-Kreislauf- und Stoffwechselwissenschaften ist es, die Ursachen kardiovaskulärer Erkrankungen besser zu verstehen und neue Therapiekonzepte für die Behandlung betroffener Personen zu etablieren. Inhaltlich fokussiert sich der Schwerpunkt auf die Herz-, Gefäß- und Klappendegeneration, den Metabolismus und Regenerationsmechanismen im kardiovaskulären System. Die klinischen und grundlagenwissenschaftlichen Abteilungen des Schwerpunkts sind auch im Herzzentrum am UKB vereint. Es bestehen enge wissenschaftliche Interaktionen mit den anderen Forschungsschwerpunkten, fakultätsübergreifend mit dem LIMES, der Pharmazie und der Biologie der Universität Bonn sowie mit dem Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE).
Onkologie
Im Rahmen des Forschungsschwerpunktes Onkologie sollen innovative Ansätze aus der experimentellen Krebsforschung in die klinische Anwendung gebracht werden, um die ganzheitliche Behandlung von Menschen mit Krebs zu verbessern. Die Komplexität des Tumorgewebes, bestehend aus einer Vielzahl unterschiedlicher maligner und nicht-maligner Zelltypen, bedingt dabei, dass die onkologische Forschung an der Medizinischen Fakultät und am UKB bereits jetzt schon eng mit den anderen Forschungsschwerpunkten vernetzt ist, insbesondere mit dem DFG-geförderte Exzellenzcluster ImmunoSensation. Über das Centrum für Integrierte Onkologie (CIO) ist Bonn als offizielles Spitzenzentrum der Deutschen Krebshilfe in den CIO ABCD Verbund Aachen-Bonn-Cologne-Düsseldorf integriert.
Immunwissenschaften und Infektionskrankheiten
Der Forschungsschwerpunkt Immunwissenschaften und Infektionskrankheiten befasst sich mit immunologischen Themen aus medizinischer Perspektive. Ein besseres Verständnis zugrundeliegender Mechanismen soll zu einer verbesserten Behandlung von immunvermittelten, entzündlichen und infektiösen Erkrankungen führen. 2011 wurde der Forschungsschwerpunkt Gründungsmitglied des Deutschen Zentrum für Infektionsforschung (DZIF) der Helmholtz-Gemeinschaft und seit 2012 besteht das Exzellenzcluster ImmunoSensation. Dazu kommt unter anderem seit 2020 der SFB 1454 „Metaflammation and Cellular Programming“. Thematisch ist der Schwerpunkt über die Neuroinflammation mit dem Schwerpunkt Neurowissenschaften und dem Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) verknüpft.
Die Körperhülle
Allgemeine Informationen zur äußeren Anatomie, den Muskelstrukturen und der schützenden Hautschicht.
Genetik und Epidemiologie
Das Ziel des Forschungsschwerpunkts Genetik und Epidemiologie ist, genetische Ursachen von Krankheiten zu identifizieren und davon ausgehend die zur Krankheit führenden biologischen Prozesse aufzuklären. Die Forschungsergebnisse stellen die Grundlage zur Entwicklung neuer diagnostischer Verfahren dar. In der längeren Perspektive sollten auch eine bessere Einschätzung der Erkrankungsprognose sowie die Entwicklung wirksamer, individuell zugeschnittener medikamentöser Therapien und präventiver Maßnahmen möglich sein. Der Forschungsschwerpunkt arbeitet eng mit dem 2011 gegründeten Zentrum für Seltene Erkrankungen (ZSEB) zusammen. Zudem werden neben seltenen erblichen Erkrankungen schwerpunktmäßig auch in der Bevölkerung häufige, multifaktoriell verursachte Krankheiten erforscht.
Drittmittel – Indikator für wissenschaftliche Wettbewerbsfähigkeit
Drittmittel, also zusätzliche Forschungsgelder zu laufenden Haushaltsmitteln, sind im Jahr 2025 mit insgesamt 95 Millionen Euro wieder in Folge gestiegen. Allein die Deutsche Forschungsgesellschaft (DFG) hat die Forschung an der Medizinischen Fakultät Bonn mit 35 Millionen Euro gefördert:



„Drittmittel sind ein zentraler Indikator für wissenschaftliche Leistungsfähigkeit und gerade im stark kompetitiven öffentlichen Förderbereich konnten wir unsere Position in den vergangenen Jahren deutlich ausbauen. Diese Entwicklung spiegelt sich auch in unserer Publikationsleistung wider, die kontinuierlich zunimmt und sich verstärkt in den wichtigsten Journalen abbildet. Damit unterstreicht unsere Fakultät ihren Anspruch, in Forschung und Wissenschaft zu den führenden Standorten zu zählen.“
Prof. Dr. Bernd Weber,
Dekan der Medizinischen Fakultät Bonn
Trend bei Publikationen
Die Medizinische Fakultät Bonn publiziert primär und im zunehmenden Umfang in den besten Zeitschriften.

Journals nach Impact Faktoren* in Quartile
- p* Impact-Faktor (Einflussfaktor), ist eine errechnete Zahl, deren Höhe die Zitationshäufigkeit einer wissenschaftlichen Fachzeitschrift wiedergibt.
Lehre 2.0
Von hochauflösenden Hörsälen über den ersten Doppelabschluss im dualen Hebammenstudium bis zu Nachtwanderungen als mentales Resilienztraining: Die Medizinische Fakultät Bonn rüstet die nächste Generation der Gesundheitsberufe ganzheitlich für die Zukunft aus. Moderne Lehrinfrastruktur, innovative Studiengänge und gezielte Praxisübungen verschmelzen hier zu einem Konzept, das fachliche Exzellenz mit mentaler und praktischer Stärke verbindet.
Hochauflösende Medientechnik für eine verbesserte Lernqualität
Schritt für Schritt, Gebäude für Gebäude: Bis 2033 werden alle Lehrflächen laut Plan mit modernster Medien- und Konferenztechnik ausgestattet – für vernetzte, zukunftsfähige Lehre in jedem Hörsaal, Seminar und Praktikumsraum.
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Wegbereiterinnen der Bonner Hebammenwissenschaft
Pionierinnen der Bonner Hebammenwissenschaft: Die erste Gruppe des dualen Studiengangs schließt erfolgreich mit Doppelabschluss ab und eröffnet damit neue Perspektiven für Forschung, Lehre und Promotion.
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Fit für den Klinikalltag
Grenzerfahrungen statt trockener Theorie: Die Medizinische Fakultät Bonn stärkt die mentale Resilienz angehender Medizinerinnen und Mediziner – mit Outdoor-Übernachtung und Kursen zum Umgang mit Extremsituationen
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Neuberufungen & APL-Berufungen
Das UKB wächst weiter – mit Spitzenkräften aus Forschung, Lehre und klinischer Praxis.
Kapitel 6
Governance, Nachhaltigkeit
& Verantwortung
Nachhaltigkeit als Chance für intelligente Systeme und bessere Abläufe
Krankenhäuser verbrauchen große Mengen an Energie und Ressourcen – rund um die Uhr. Gleichzeitig entstehen täglich Verkehr, Verpackungsmüll und hohe Materialverbräuche. Das UKB hat Nachhaltigkeit 2025 deshalb gezielt dort weiterentwickelt, wo sie im Alltag unmittelbar Wirkung entfaltet: bei Energie, Mobilität, Forschung und Klinikprozessen.
Der Vorstand des UKB
Vorstand ab dem 01. November 2025
Prof. Uwe Reuter, MBA
Clemens Platzköster
Prof. Bernd Weber
Prof. Alexandra Philipsen
Alexander Pröbstl
Kommissarischer Vorstand bis 31. Oktober 2025
Prof. Bernd Weber
Clemens Platzköster
Prof. Alexandra Philipsen
Prof. Johannes Oldenburg
Alexander Pröbstl
Aufsichtsrat
Prof. Dr. med. Heinz Reichmann
Direktor (em.) der Klinik und Poliklinik für Neurologie am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden, Dekan (em.) der Medizinischen Fakultät Carl Gustav Carus der Technischen Universität Dresden; Vorsitzender des Aufsichtsrats
Prof. Dr. Dr. h.c. Michael Hoch
Rektor der Universität Bonn
Prof. Dr. Joachim Goebel
Ministerialdirigent (MDgt) im Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW; Vertreter des Ministeriums
Brigitte Lohaus
Leitende Ministerialrätin im Ministerium der Finanzen des Landes NRW; Vertreterin des Ministeriums
Holger Gottschalk
Kanzler der Universität Bonn
Barbara Massing (bis 30.09.2025)
Verwaltungsdirektorin Deutsche Welle; Externe Sachverständige aus dem Bereich der Wirtschaft
Prof. Dr. Dr. h. c. Ursula Garther
Vizepräsidentin der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech); Mitglied im Aufsichtsrat des Forschungszentrum Jülich GmbH
Rüdiger Linden (bis 29.01.2025)
Vertreter des nichtwissenschaftlichen Personals am Universitätsklinikum Bonn
Andreas Schumann
Vertreter des nichtwissenschaftlichen Personals am Universitätsklinikum Bonn
Jessica Hanneken
Vizepräsidentin der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech); Mitglied im Aufsichtsrat des Forschungszentrum Jülich GmbH
Prof. Dr. med. Ass. iur. Alexander Radbruch
Direktor der Klinik für Neuroradiologie; Professorales Mitglied aus dem Fachbereich Medizin
Prof. Dr. Christian Werner
Direktor der Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin, Schmerztherapie und Notfallmedizin der Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz; Externer Sachverständiger aus dem Bereich der medizinischen Wissenschaft
Dr. Birgit Simon
Klinik für Radiologie des Universitätsklinikums Bonn; Vertreterin des wissenschaftlichen Personals
Christel Bayer
Leiterin der Zentralabteilung, Vertretendes Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales
Catrin Thelen
Mitglieder mit beratender Stimme








